Die polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes - Einbruchschutz / Ratgeber

Fakten werden unter die Lupe genommen - © Kitch Bain / Shutterstock.com

Die polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2012 – herausgegeben vom Bundeskriminalamt

Kriminalstatistik für 2012 © ABUS

Jedes Jahr wird vom Bundeskriminalamt im Auftrag des Bundesinnenministeriums die Kriminalität in Deutschland unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse werden im Jahrbuch „Polizeiliche Kriminalstatistik“ detailliert dargestellt.

Für das Thema Wohnungseinbruchdiebstahl – so wird Einbruch im Fachjargon definiert – lag die Zahl der erfassten Fälle im Jahr 2012 bei insgesamt 144.117 Fällen (2011: 132.595), was einem Anstieg von 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Die Aufklärungsquote lag bei 15,7 Prozent und ist damit erneut gesunken. Zusätzlich zu den Wohnungseinbrüchen wurden in 85.061 Fällen Boden-, Kellerräume und Waschküchen aufgesucht.

Bei den Tageswohnungseinbrüchen, die statistisch zwar unter die Wohnungseinbrüche fallen, jedoch gesondert ausgewiesen werden, stieg die Zahl der erfassten Fälle ebenfalls an – um 9,45 Prozent auf 61.200 Taten. 

So "tickt" der Einbrecher – wann Einbrecher zuschlagen

Die meisten Einbrüche geschehen nachts? Und vor allem in den Sommerferien haben Einbrecher "Hochsaison"? Das stimmt so nicht! Wie die Kölner Studie 2011 belegt, treiben Einbrecher vor allem in der dunklen Jahreszeit ihr Unwesen. Das Polizeipräsidum Köln verzeichnet vor allem freitags und samstags vermehrt Einbrüche. Und nicht etwa nachts, sondern zwischen 14 und 20 Uhr.

Wir haben die Ergebnisse der Kölner Studie für Sie übersichtlich in einer Grafik erfasst: Einbruchsradar

Wohnungseinbrueche_Fakten

Einbruchschutz bietet auch Anwesenheitsschutz

Effektiven Schutz vor diesem Tatbestand bieten mechanische Sicherungslösungen, die sich auch nachträglich an den meisten Fenstern und Türen anbringen lassen und einen soliden Schutz vor Einbruch bieten. Für die Ausstattung eines gewöhnlichen Einfamilienhauses mit einem soliden Grundschutz müssen ungefähr EUR 2.000 in solche Produkte investiert werden. Auf zehn Jahre gerechnet ergibt sich also eine monatliche Belastung von rund EUR 15 pro Monat für die persönliche Sicherheit. Zudem können diese Maßnahmen auch Schutz vor einem weiteren Delikt bieten, bei dem ebenfalls ein Anstieg der Fallzahlen um 3,9 Prozent auf 3.025 erfasste Fälle verzeichnet wurde: den Raubüberfällen in Wohnungen.

Hier finden Sie fast tagesaktuelle Gefahrenmeldungen aus ganz Deutschland, die von uns geprüft und dann in dieser Karte veröffentlicht werden.

Zoomen Sie über die einzelnen Bundesländer an Ihrem Heimatort und informieren Sie sich über das Gefahrenrisiko in Ihrer Region.

Zum GefahrenTicker