Vorurteile in Sachen Einbruchschutz

Manche Annahmen sind schlichtweg falsch.
Oft wird die Gefahr, Opfer eines Einbruchs zu werden, unterschätzt bzw. mit Vorurteilen abgetan. „Bei mir wird eh nicht eingebrochen“ oder „Bei mir ist doch nichts zu holen“ sind nur zwei von häufig geäußerten Meinungen, die allerdings durch klare Tatsachen widerlegt sind. Auch die Auffassung „Ich bin doch versichert und bekomme alles ersetzt!" kann sich als Trugschluss erweisen.

Die meisten Vorurteile in Sachen Wohnungseinbruch erweisen sich als falsch.

„Wer reinkommen will, kommt auch rein!“

Die meisten Einbrecher sind Gelegenheitstäter, die mit einfachen Tatwerkzeugen auf eine gute Gelegenheit lauern. Diese Täter lassen sich in der Regel bereits dadurch abschrecken, dass mechanische oder elektronische Sicherungen installiert und sichtbar sind. Denn die Erfahrung zeigt: Diebe wollen schnell erfolgreich sein. Stößt der Einbrecher auf Hindernisse, lässt er schnell von seinem Vorhaben ab!

„Ich bin doch versichert“

Es mag sein, dass Ihre Versicherung für den monetären Schaden nach einem Einbruch aufkommt. Allerdings kann keine noch so gute Versicherung ideelle Werte ersetzen. Und auch das ungute Gefühl nach einem Einbruch, das bei manchen Opfern zu einer gänzlich verschlechterten Lebenssituation führt, kann nicht durch eine Versicherungsleistung abgestellt werden.

„Bei mir ist doch eh nichts zu holen“

Das meinen Sie. Aber der Einbrecher weiß es nicht. Er kann selten vorher abschätzen, „ob es sich lohnt“. Zudem sind viele Täter gar nicht auf die großen Dinge aus. Im Bereich der Beschaffungskriminalität beispielsweise reicht dem Täter die kleine Digitalkamera, das Portemonnaie mit 50 Euro oder eine kleine Halskette. Und Hand aufs Herz – so etwas hat heute jeder im Haushalt.