Die Einbruchverhinderungsanlage - Einbrüche nicht nur alarmieren sondern verhindern

  • Schraubendreher, Brecheisen und Handbohrer sind die bevorzugten Tatwerkzeuge von Einbrechern
  • Ein Einbruch muss schnell und leise vonstattengehen – denn Täter fürchten nichts mehr, als entdeckt zu werden
  • Mit welchen Lösungen man sich vor Einbrechern schützen kann, zeigt die Ratgeberseite www.sicher-mit-abus.at 

 

Wr. Neudorf – 30. Oktober 2017

Die eingeschlagene Scheibe als Symbolbild für einen Einbruch – was im Krimi gute Bilder liefert, hat nicht viel mit der Realität zu tun. Denn in den meisten Fällen dringen Einbrecher am Einstiegsort „Nummer eins“ über das Aufhebeln von Fenstern und Terrassentüren in Häuser ein. Das dauert nur wenige Sekunden und macht kaum Geräusche.

Das klassische Tatwerkzeug: der Schraubendreher 

Als Tatwerkzeug dient dabei oft ein ganz normaler Schraubendreher. Dieses Werkzeug bietet dem Täter mehrere Vorteile: Es lässt sich gut und verdeckt transportieren, sieht nicht nach einem Einbruchwerkzeug aus und erlaubt ein leises Agieren am Tatort. Stichwort „leises Agieren“: Immer häufiger wird die Einbruchtechnik des Fensterbohrens angewendet. In diesem Fall bohrt der Täter ein Loch in das Fenster, schiebt eine Drahtschlinge durch diese Öffnung und öffnet das Fenster, indem er den Fenstergriff dreht.

Erhöhter Einbruchschutz durch mechanische Sicherungen

Um sich vor diesen Einbruchtechniken zu schützen, gibt es am Markt eine Vielzahl an effektiven Lösungen für nahezu jeden Einsatzzweck – von Fenster­griffschlössern bis hin zu Stangen­schlössern mit Mehrfach­verriegelung. 

Viele dieser Lösungen sind inzwischen auch als elektronische Variante erhältlich. Diese sogenannten Mechatronik-Produkte verfügen über eine lokale Alarmfunktion oder lassen sich direkt in Alarmsysteme integrieren, die Hilfe holen können. Beispielsweise bietet der Sicherheitsexperte ABUS mit dem Funkalarmsystem Secvest eine VdS-Home-zertifizierte Lösung, welche die mechatronischen Sicherungen in eine Alarmanlage integriert. Die Alarmanlage alarmiert somit nicht erst, wenn der Täter im Haus ist, sondern bereits beim Einbruchversuch

Investitionen in Einbruchschutz staatlich fördern lassen

In Österreich gibt es einige Möglichkeiten, Zuschüsse für die Absicherung Ihres Eigenheims zu erhalten. Informieren Sie sich und nutzen Sie Förderungen bis zu 1.500 € für Sicherheitslösungen wie Alarmanlagen mit Videoüberwachungssystemen. Diese Unterstützungen werden regional angeboten, wie zum Beispiel:

· In Nieder- und Oberösterreich die Errichtung eines Alarmsystems mit bis 1.000 Euro.
· Die Regierung im Burgenland gewährt Zuschüsse für Alarmanlagen mit Videoüberwachungsanlagen bis zu 1.500 Euro.
· In der Steiermark wird die Errichtung eines Alarmsystems mit 25 % bis max. 500 Euro gefördert.

Weitere Tipps und Hintergründe zu Einbruchschutzmaßnahmen, Fördermöglichkeiten und statistischen Daten bietet der Sicherheitsexperte ABUS auf der Internetseite www.sicher-mit-abus.at