Was ist Kohlenmonoxid?

Kohlenmonoxid, kurz CO oder Kohlenstoffmonoxid, ist ein giftiges Gas, das man weder sehen, schmecken noch riechen kann © Arestov Andrew - Fotolia.com

Kohlenmonoxid, kurz CO oder Kohlenstoffmonoxid, ist ein giftiges Gas, das man weder sehen, schmecken noch riechen kann. Es entsteht unter anderem bei unvollständigen Verbrennungsvorgängen von fossilen Brennstoffen wie Öl, Gas, Kohle, Holz, Holzkohle und Petroleum. Gefährlich wird es jedoch erst dann, wenn die Verbrennungsvorgänge in geschlossenen Räumen stattfinden und nicht wie beim Grillfest unter freiem Himmel. Bei defekten Geräten oder Anlagen entsteht ein Abgasrückstau oder –rückstrom.

Dann zieht beispielsweise der Kaminrauch im Wohnzimmer nicht vollständig durch den Schornstein ab, oder Abgase vom Gasherd in der Küche werden nicht ausgeleitet. Auch in Garagen entsteht oft zu viel Kohlenmonoxid.

Das Kohlenmonoxid sammelt sich unter Umständen sogar mehrere Tage, sodass eine schleichende Vergiftung stattfindet – bis die Konzentration an Kohlenmonoxid zu hoch ist und den Menschen vergiftet.

Zu den typischen Gefahrenquellen zählen:

Verstopfte Schornsteine

Sind Schornsteine verstopft, können Abgase aus der Wohnung oder dem Haus nicht mehr ausreichend oder gar nicht abziehen. Verstopfte Schornsteine – durch Vogelnester oder anderen Unrat – sind ein häufiger Grund, dass Menschen im Schlaf durch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung sterben.

Kamin, Gasherd, Öl- und Gasheizung, Grills

Geräte, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, bilden eine weitere Gefahrenquelle. Zu fossilen Brennstoffen zählen Kohle, Erdöl und Erdgas, die bei vielen Geräten in Haus und Garten zum Einsatz kommen, wie:

  • Kamine und Kachelöfen
  • Gasherde
  • Öl- und Gasheizungen mit Öl- und Gasheizkesseln oder festen fossilen Brennstoffen wie Holz, Kohle oder Pellets, Durchlauferhitzern
  • Holz- oder Elektrogrills

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