Wieder ein Fahrer von BORA – ARGON 18 in der Spitzengruppe vertreten.

© BORA - ARGON 18

Patrick Konrad und Emanuel Buchmann weiterhin auf Platz 8 und 9 bei den Jungprofis.
Aufgrund der Topografie der 4. und zugleich längsten Etappe (237,5 Km) der diesjährigen Tour de France, wurde heute wieder ein Massensprint erwartet. BORA - ARGON 18 wollte im Finale wieder Shane Archbold unterstützen, während Andreas Schillinger frühe Attacken abdecken sollte.
Sam Bennett hatte wieder eine ruhige Nacht und scheint sich langsam aber stetig zu erholen. Auch heute konnte er dem Tempo des Feldes bis ins Finale folgen, wo er um kein Risiko einzugehen abreißen ließ.
"Schilli" zeigte sich dann in der Anfangsphase auch sehr aktiv und war bei den ersten Attacken mit dabei, als sich zuerst 7 Fahrer, wenig später nur noch 2 mit Andreas, an der Spitze halten konnten. Bei Rennkilometer 25 schlossen Markel Irizar (Trek), Andreas - Alexis Gougeard (AG2R) und Oliver Naesen (IAM) zum Führungsduo auf. Die Gruppe hormonierte gut und hatte bei Kilometer 40 betrug einen Vorsprung von knapp 4 Minuten.

Als die Sprinterteams Dimension Data, Lotto Soudal und Etixx-Quick Step begannen im Feld das Tempo zu erhöhen, war wie gestern schnell klar, dass die Gruppe wohl keine Chance haben würde.

Der maximale Vorsprung von über 5 Minuten schrumpfte innerhalb weniger Kilometer auf rund 1‘35“. Durch den Sieg bei der einzigen Sprintwertung des Tages konnte sich Andreas noch 20 Punkte in der Wertung um das grüne Trikot sichern, 8km vor dem Ziel war dann aber endgültig Schluss für die Ausreißer und alles war für einen Maßensprint angerichtet. Marcel Kittel (Etixx-Quick Step) holte seinen ersten Tagessieg bei dieser Tour, vor Bryan Coquard (Direct Energie) und dem Weltmeister und Gesamtführenden Peter Sagan (Tinkoff). Shane konnte an der ansteigenden Zielgerade leider nicht um die Spitzenplätze mitkämpfen.
Auch die beiden jüngsten Fahrer von BORA – ARGON 18, Patrick Konrad und Emanuel Buchmann erreichten wieder das Ziel ohne Zeitrückstand und belegen somit nach wie vor die Plätze 8 und 9 in der Gesamtwertung der besten Jungprofis.
„Unser Plan, dass ich heute in der Spitzengruppe dabei bin, ist voll aufgegangen. Natürlich hatten wir einen riesen Vorteil, dass wir den ganzen Tag über Rückenwind hatten. Zwischenzeitig betrug unser Vorsprung über 5 Minuten, dennoch war mir klar, dass uns die Sprinterteams in diesem sehr schweren Finale keine Chance lassen würden. Ich habe dann versucht noch Kräfte zu sparen und 8 Kilometer vor dem Ziel wurden wir gestellt.“ – Andreas Schillinger

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