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Die Herausforderung

Charakteristisch für den legendären Frühjahrsklassiker sind die berühmt-berüchtigten Kopfsteinpflasterpassagen, sogenannte Secteurs Pavés. Die mit Kopfsteinpflaster versehenen Landwirtschaftswege stammen mitunter noch aus dem 19. Jahrhundert. Sie machen das Rennen, besonders bei schlechtem Wetter, zu einem kaum passierbaren, außerordentlichen, aber unvergesslichen Radrenn-Erlebnis.

© ABUS bei der Paris Roubaix

Bei der diesjährigen 115. Ausgabe der „Königin der Klassiker“ 2017 sind auf der 257 Kilometer langen Strecke unvorstellbare 55 Kilometer auf Pavés zu bewältigen. Je schwerer und gefährlicher die Pavés sind, desto mehr Sterne vergibt die Rennorganisation für die verschiedenen Schwierigkeitsgrade auf der Strecke. Ganze fünf Sterne, und damit die höchste Kategorie, werden für die legendären Sektoren wie der mythische Wald von Arenberg (tranchée d'Arenberg), der Mons-en-Pévèle und der Carrefour de l'Arbre vergeben.

Ursprünglich war das Kopfsteinpflaster der übliche Straßenbelag im Norden Frankreichs. Nachdem aber diese Straßen zunehmend asphaltiert wurden, entschieden sich die Organisatoren im Jahr 1967 Kopfsteinpflasterpassagen auf Feld- und Waldwegen in das Rennen zu integrieren. Um dem Mythos jedes Jahr gerecht zu werden, werden viele Pavé-Sektoren von der französischen Regierung eigens für den Radklassiker erhalten. Das und die abweichende Streckenplanung sorgen jedes Jahr für ein völlig neues und einzigartiges Rennen.

Wer nach dem fast sechsstündigen „Ritt“ das legendäre Vélodrome in Roubaix erreicht, ist befreit und erleichtert, die schwierige Strecke hinter sich gebracht zu haben. Es gibt kein anderes Radrennen, bei welchem so viele Faktoren einen erheblichen Einfluss auf Freud oder Leid haben. Neben guten Beinen und ausreichend Geschick braucht es den richtigen Vordermann sowie die Möglichkeit, das Rennen verstehen zu können: Wann muss ich attackieren, wo spare ich mir Kraft auf, wer sind geeignete Fluchtbegleiter und wo liegt das Risiko? Niemals außer Acht lassen sollte man bei solch einem Rennen natürlich die Ausstattung. Mit Top-Material unterwegs zu sein – dafür sorgt ABUS.