Allgemein

In den ABUS-Funkalarmanlagen und ihren Komponenten stecken das Know-how und die Erfahrung von ABUS. Ein Fehlalarm kann niemals ausgeschlossen werden, ist aber sehr selten. Falls Sie Haustiere haben: ABUS bietet tierimmune Bewegungsmelder, die keinen Alarm auslösen, wenn sich Ihre Vierbeiner in der Wohnung bewegen.

Neben den oben genannten Faktoren hängt die Wahl der richtigen Alarmanlage vor allem von Ihren individuellen Wünschen und den benötigten Funktionen ab.

Funkalarmanlagen sind vor allem im privaten und im kleingewerblichen Bereich interessant. Draht- und Hybridalarmanlagen (z. B. ABUS Terxon) eignen sich zur Absicherung kleinerer bis großer gewerblicher Objekte.

Lesen Sie mehr zum Thema Alarmanlagen unter  Vergleich Draht vs. Funkalarm oder wenden Sie sich an einen Fachhändler in Ihrer Nähe. Er wird Sie gerne beraten.

Einfache Bedienung und individuelle Einstellungs-Optionen erlauben Ihnen die uneingeschränkte Nutzung Ihrer Wohnung. Die Alarmanlage ist nur dann aktiv, wenn Sie es wollen. Selbst bei scharf geschalteter Anlage können Sie sich ganz normal in Ihren Wohnräumen bewegen, wenn nur die „Außenhaut" gesichert wird. Das bedeutet, es gibt für alle Stellen an der Außenseite Ihres Hauses spezielle Melder.

Für Glasflächen stehen Glasbruchmelder zur Verfügung. Türen und Fenster werden mit Öffnungsmeldern gesichert. Erschütterungsmelder können an weiteren sensiblen Punkten installiert werden. Auf diese Weise ist die komplette Außenhülle Ihres Hauses abgesichert, während Sie sich im Innenraum völlig frei bewegen können. Fehlalarme sind dadurch nahezu ausgeschlossen.

Gute Alarmanlagen sind günstiger in Anschaffung und Montage, als Sie denken. Das Gefühl der Sicherheit ist unbezahlbar.

Die Signalübertragung via Draht ist die sicherste Übertragungsform. Dafür muss man mit einem größeren Installationsaufwand rechnen. Im Gegenzug gibt es für drahtgebundene Alarmanlagen sehr günstige Komponenten.

Alarmzentralen, Melder, Signalgeber und Zubehörkomponenten sind meistens mit Sabotagekontakten ausgestattet. Eine Manipulation am System wird damit sofort erkannt und die Alarmzentrale zeigt eine Störung an oder startet eine Alarmreaktion (scharfer Zustand). Auch eine Unterbrechung der Stromzufuhr kann das System nicht lahmlegen, da Zentrale, Signalgeber und wichtige Zubehörkomponenten mit Notstromakkus ausgestattet sind. So wird stets ein reibungsloser Betrieb sichergestellt.

  • Am Anfang steht das Ereignis (Einbruch, Feuer, technischer Schaden etc.).
  • Das Ereignis wird von einem Melder (Öffnungsmelder, Bewegungsmelder, Rauchmelder etc.) erkannt (detektiert).
  • Der Melder übermittelt dieses Ereignis an die Zentrale. Die Signalübertragung erfolgt entweder über Draht oder per Funk.
  • Die Zentrale ist das Gehirn der Alarmanlage. Sie wertet die Signale aus und entscheidet, was zu tun ist.
  • Je nachdem, wie die Zentrale programmiert ist, erfolgt am Ende dieser Ereigniskette eine Reaktion: Die Sirene gibt akustischen Alarm, das Licht geht an oder eine Notrufleitstelle wird verständigt.

Draht-Alarm

  • Exklusiver Übertragungsweg
  • Geeignet für große Objekte (Fabrikhalle etc.)
  • Hohe Wirtschaftlichkeit (Investitionsschutz)
  • Geringer Wartungsaufwand

Funk-Alarm

  • Hohe Flexibilität
  • Leichte Installation
  • Keine Umbaumaßnahmen
  • Jederzeit erweiterbar

Ein stiller Alarm wird hauptsächlich bei Überfällen verwendet. Er dient insbesondere dem Schutz der Opfer, da Täter oft unberechenbar sind und nicht feststellen sollen, dass ein Alarm ausgelöst wurde. Darüber hinaus will man den Gesetzesbrecher nicht unter Zeitdruck setzen oder gar in die sofortige Flucht schlagen. Das bringt einen Zeitgewinn für die Polizei. Beim stillen Alarm werden keine Signalgeber angesteuert. Es erfolgt jedoch eine sofortige Alarmierung der Leitstelle.

Ja. Interner Alarm ertönt nur im Innenbereich. Er setzt den Einbrecher unter Stress mit dem Ziel, ihn zu vertreiben, und warnt Personen, die sich im Objekt befinden.

Bei einem lokalen Alarm wird der interne Alarm durch die Außensirene ergänzt. Auch die Blitzleuchten im Außenbereich werden aktiviert. Er dient dazu, die Polizei zum Einsatzort zu leiten und die Nachbarschaft aufmerksam zu machen. Aus Lärmschutzgründen darf der Sirenenton aber nur drei Minuten andauern, während das Blitzlicht unbegrenzt weiter warnen kann.

Bei stillem Alarm wird kein Signalgeber angesteuert. Stattdessen wird ein Anruf mit einer Sprachmitteilung an eine oder mehrere vorher definierte Rufnummern abgesetzt. Das kann zum Beispiel der Nachbar, das eigene Handy oder eine Notrufleitstelle sein.

Ein externer Alarm ist eine Kombination aus stillem Alarm und lokalem Alarm: Es erfolgt eine Alarmierung über sämtliche Signalgeber und eine Meldung an die Notrufleitstelle bzw. an eine private Telefonnummer.

Mechanische Sicherungen wie Türschlösser und Riegel ergänzen sich optimal mit einer elektronischen Sicherung durch eine Alarmanlage. Alarmanlagen schrecken potenzielle Täter ab und sorgen für eine rechtzeitige Alarmierung von Bewohnern, Nachbarn oder einer Notrufleitstelle.

Keineswegs. In diesem Fall sind Funkalarmanlagen das Mittel der Wahl. Diese Alarmanlagen arbeiten mit einer Funkübertragung und machen das Verlegen von Kabeln unnötig. Sie können sich also auch in Mietwohnungen Ihre persönliche Sicherheitslösung einrichten.

Unter Mechatronik verstehen wir Sicherheitskomponenten der ABUS Funkalarmanlagen, die robuste mechanische Sicherheit mit modernster Funk-Alarmtechnik kombinieren.

Funkalarmanlagen von ABUS

Die ABUS Funkalarmanlagen sind immer auf dem Laufenden, was die Energiestände der Melder angeht. Bei einem Absinken der Leistung – und damit lange bevor die Batterie ganz leer ist – wird dies schon der Zentrale angezeigt, sodass Sie die Batterien rechtzeitig ersetzen können.

ABUS hat derzeit zwei Funkalarmsysteme im Programm:

1)     Das ABUS Secvest System: Funkalarmsystem von ABUS mit maximalem Funktionsumfang und bidirektionalen Funkbedienelementen. Diese Gefahrenmeldeanlage ist zur Absicherung von Eigenheimen sowie kleineren gewerblichen Objekten (z. B. Geschäften, Büros, Kanzleien, Arztpraxen) bestens geeignet.

2)    Das Privest System: Auch die Privest Funkalarmanlage nutzt die Vorteile der Funktechnologie. Diese Einsteiger-Alarmanlage ist zum Selbsteinbau gedacht und eignet sich zur Absicherung von kleineren Eigenheimen.

Eine Beeinträchtigung kann zuverlässig ausgeschlossen werden, da die Komponenten des ABUS Funkalarmsystems millionenfach codiert sind. Auf diese Weise ist immer eine eindeutige Identifikation jedes einzelnen Melders möglich. Die Alarmanlage erkennt immer nur die an der eigenen Zentrale eingelernten Melder und Komponenten.

Nein, es entsteht keinerlei gesundheitsschädliche Strahlung beim Betrieb von ABUS Funkalarmanlagen: Die Sendeleistung ist sehr gering, die Melder kommunizieren nur im Ereignisfall und zu Kontrollzwecken mit der Zentrale. Wenn Sie Ihr handelsübliches Mobiltelefon rund drei Minuten betreiben, setzen Sie sich einer deutlich höheren Sendeleistung aus als der einer ABUS Funkalarmanlage in einem ganzen Jahr.

Aktiver Einbruchschutz heißt: Bereits der Versuch einzubrechen wird gemeldet. Möglich wird dies durch Alarm-Komponenten, die nicht nur modernste Funktechnologie mit wirkungsvollem mechanischem Einbruchschutz kombinieren (mechatronische Melder), sondern gleichzeitig auch das Aufhebeln einer Tür oder eines Fensters mittels innovativer Magnetfeldsensorik überwachen.

Die ABUS Funkalarmzentrale Secvest und alle ihre Komponenten arbeiten mit modernster Funktechnologie und senden auf dem speziell für Funkalarmanlagen reservierten „Security-Frequenzband“ im 868-MHz-Bereich. Somit wird garantiert, dass die Funkübertragung nicht durch funkbasierte Geräte des täglichen Bedarfs wie Radios, Funktelefone oder Baby-Phones gestört oder überlagert werden kann.

Dank der logisch aufgebauten Menüs fällt die Bedienung ausgesprochen leicht. Eine umständliche Code-Eingabe ist nicht nötig. Per Fernbedienung oder berührungslosem Proximity-Chip haben Sie gleich mehrere Möglichkeiten einer komfortablen Bedienung.

Die sprachgesteuerte Benutzerführung unterstützt beim ABUS Secvest Funkalarmsystem zusätzlich den Errichter bei der Installation und den Nutzer beim täglichen Umgang.

Funkalarmsysteme werden überall eingesetzt, wo sich bauliche Veränderungen nur schwer umsetzen lassen. Vor allem in Miet- und Eigentumswohnungen, in denen ein zeitaufwendiges Kabelverlegen nicht gewünscht, zu teuer oder nicht möglich ist, bietet Funkalarm die optimale Lösung. Kein Schmutz und Lärm beim Einbau, keine aufwendigen Installationsarbeiten und eine hohe Flexibilität machen auf Funk basierende Alarmsysteme zu einer günstigen Sicherheitslösung, die sich überall und in kürzester Zeit realisieren lässt.

Optimalen Schutz erzielen Sie mit der Kombination aus Elektronik und Mechanik. Die ABUS Mechatronik-Produkte setzen einem Täter mechanischen Widerstand entgegen und melden gleichzeitig den Einbruchsversuch an die Alarmzentrale. Diese löst dann bereits eine Alarmreaktion aus, bevor der Täter in das Objekt eindringen konnte.

Draht-Alarmanlagen von ABUS

Eine Draht-Alarmanlage ist die geeignete Wahl, wenn Sie ein Alarmsystem bereits beim Bau bzw. Umbau Ihres Hauses oder kleineren Geschäftes einplanen.

Im gewerblichen Bereich werden Draht-Alarmanlagen typischerweise dort eingesetzt, wo die Verkabelung ohne größeren Aufwand möglich ist, z. B. in Supermärkten oder Lagerräumen. Im Vergleich zu Funkalarmanlagen sind verdrahtete Alarmsysteme oft preisgünstiger.

Ein weiteres wichtiges Argument für Draht: Der exklusive Übertragungsweg sorgt für die absolute Zuverlässigkeit eines einmal installierten Systems. Wartungsaufwand (Wechseln von Batterien) entfällt, da sämtliche Komponenten von der Zentrale aus mit Strom versorgt werden. Ein weiterer Vorteil der Drahtverbindung ist die Kompatibilität. So kann jeder verdrahtete Melder in annähernd jede Draht-Alarmanlage integriert werden – unabhängig vom Hersteller.

In der Draht-Alarmtechnik versteht man unter „Zone“ eine Detektionseinheit, zum Beispiel einen Bewegungssensor oder einen Öffnungsmelder, die von der Anlage überwacht wird. Eine Zone ist ein Eingang auf der Platine.

Bei ABUS Draht-Alarmanlagen können mehrere Teilbereiche eingerichtet werden. Sie können unterschiedlich aktiviert und deaktiviert werden. Teilbereiche werden beispielsweise genutzt, wenn Wohnung und Büro oder Praxis im selben Haus liegen. In diesem Fall kann man die Einstellungen an der Anlage so vornehmen, dass zu verschiedenen Zeiten die Praxis oder die Wohnung gesichert ist. Je nach Zugehörigkeit müssen dann die entsprechenden Melder dem richtigen Teilbereich zugeordnet werden. Einzelne Melder können auch gleichzeitig mehreren Teilbereichen zugeordnet sein.

Draht-Alarmanlagen von ABUS verfügen über einen Sabotageschutz. Sobald jemand versucht, die Anlage zu manipulieren, wird ein Sabotagealarm ausgelöst.

Secvest Funkalarmanlage von ABUS

Löst die Kamera keinen Alarm aus, auch wenn die LEDs bei aktivierter Zentrale angehen, müssen die Einstellungen wie folgt angepasst werden:

  • Mit dem Browser auf die Konfiguration der Kamera gehen.
  • Im Überwachungsmodus den "Speichern" Button drücken. Es müssen keine Einstellungen angepasst werden.
FAQ 001 © ABUS

Nein, es müssen keine zusätzlichen Einstellungen vorgenommen werden. Die Secvest schickt alle notwendigen Einstellungen an die Kamera. Es sollten jedoch darauf geachtet werden, dass an die Kamera eine feste IP-Adresse vergeben und ein Root Passwort eingerichtet wurde.

Nach Verlassen des Errichtermenüs am Panel oder nach dem Ausloggen aus dem Errichter Webzugang werden die Einstellungen an die Kamera(s) geschickt.

Die Verbindung zwischen Secvest und ABUS Server wird wie folgt hergestellt:

  • ABUS Server Konto erstellen, falls noch nicht vorhanden.
  • Zugangsdaten des Server Kontos über den Webzugang der Secvest oder direkt am Panel eingeben.
  • Einstellungen speichern/übernehmen.
  • Menü verlassen bzw. aus der Weboberfläche ausloggen und ca. 2 Minuten warten.
FAQ 004 © ABUS
FAQ 004 © ABUS
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Hinweis: Zum Übernehmen geänderter Einstellungen, muss das Menü/der Webzugang ebenfalls verlassen werden.

Wenn die Zentrale auf Werkseinstellung zurück gestellt wird (z.B. beim Einschicken oder nach einem Austausch), muss die Zentrale manuell vom Kontoinhaber aus dem ABUS Server Konto gelöscht werden.

Die Zentrale will sich bei dem ABUS Server registrieren, wird aber trotz korrekter Daten zurückgewiesen, da die MAC Adresse schon in einem anderen Konto vorhanden ist oder die falsche MAC Adresse hinterlegt wurde. Die MAC Adresse kann nur durch den Technischen Support gelöscht oder geändert werden. Dazu die korrekte MAC Adresse bereithalten, damit der Technische Support diese gleich eintragen kann.

Der 12V Aux Anschluss, über den die Sirene angeschlossen wird, ist bei Akkubetrieb nicht aktiv. Wird die Stromversorgung der Sirene über diesen Anschluss vorgenommen, also ohne zusätzliche Akkuunterstützung, fällt die Sirene aus. Werden die Relais- oder Transistorausgänge nur zum Triggern einer Sirene verwendet, ist das auch weiterhin im Akkubetrieb der Zentrale möglich. Bei weiteren Fragen können Sie sich an unseren Technischen Support wenden.

In die Weboberfläche sind noch nicht alle Menüs der Zentralenoberfläche integriert. Noch in Arbeit sind:

  • Menüpunkt „Test“
  • Menüpunkt „Ausblenden von Zonen“ aus dem Benutzermenü

Achtung: RF-Geräte (Errichtermenü) können aktuell nur über die Zentrale eingelernt werden.

Eine Übersicht der Zonentypen ist in der Errichteranleitung ab S. 40 hinterlegt.

Eine Übersicht der Verdrahtung und Einstellungen kann beim Technischen Support angefordert werden.

Der jeweils aktuelle Stand wird online unter www.abus.com/products/FUAA50000 im Reiter Downloads zur Verfügung gestellt.

Bei der Umstellung von 4- auf 6-stellige Zifferncodes werden die 4-stelligen existierenden Codes automatisch mit „00“ aufgefüllt. Beispiel: „1234“ wird zu „123400“.

Bei der Umstellung von 6- auf 4-stellige Zifferncodes, werden alle Codes auf die Werkseinstellung („1234“ bzw. „9999“) zurückgesetzt. Fernbedienungen, Chipschlüsseln, etc. werden gelöscht.

Grundsätzlich sollten alle gängigen E-Mail Provider mit der Secvest kommunizieren können, geprüft wurden:

  • GMX
  • web.de
  • Yahoo
  • T-Online
  • Google Mail
  • Outlook

Eine Liste der getesteten und kompatiblen E-Mail Providern sowie aller nötigen Infos wie IP Port Nummer ist auf S. 162 der Anleitung hinterlegt:

Hinweis: Es können jederzeit Änderungen der Provider auftreten, auf die ASC keinen Einfluss hat und die eine Kommunikation unterbinden.

Manche Provider sperren den E-Mail-Versand (smtp Zugang), wenn sie merken, dass zu viele E-Mails oder automatisierte E-Mails von dem Account verschickt werden. Dies kann überprüft werden, indem der Kunde sich ganz normal über den Webbrowser bei seinem E-Mail Provider anmeldet. Nach dem Login sollte eine entsprechende Meldung mit Handlungsempfehlung angezeigt werden. Zusätzlich sollte geprüft werden, dass alle Daten korrekt hinterlegt sind.

Voraussetzung für VoIP ist ein SIP Account (z.B. Localphone oder SIPgate). Die Einrichtung wird auf S. 111 der Errichteranleitung beschrieben.

Potentialfrei Relaisausgänge und Transistorausgänge können auch bei Netzausfall im Akkubetrieb der Zentrale noch geschalten werden.

Notiz: 12 V Aux ist nicht mehr aktiv (vgl. „Ist die Draht Sirene bei Akkubetrieb noch aktivierbar?“).

Aus folgenden Gründen kann die Secvest nach der Erstinstallation piepen:

  • Meldung „AC Störung“ ist aktiviert. Die Meldung „AC Störung“ kann deaktiviert werden, wenn kein AC angeschlossen ist: Menü Errichter > System > Allgemeines > Störung Stromnetz
  • Meldung „Ext DC Störungen“ ist aktiviert. Die Meldung „Ext DC Störungen“ kann deaktiviert werden, wenn kein DC angeschlossen: Menü Errichter > System > Allgemeines > Störung Stromnetz
  • NSL Kommunikation ist aktiviert. Die Meldung „NSL Kommunikation“ kann deaktiviert werden, wenn kein NSL Kommunikation genutzt wird: Menü Errichter > Kommunikation > NSL Reporting > Anrufmodus

Notiz: Die oben genannten Einstellungen sind wegen EN 50131 werkseitig aktiviert.

Nach einem Pflegenotruf oder Inaktivität läuft eine vordefinierte Schutzzeit (EN: guard time). Bei einem Pflegenotruf sind 30 Sek., bei Inaktivität 120 Sek. definiert. In dieser Zeit kann der Notruf bzw. die Inaktivität quittiert werden, ohne Alarm auszulösen.

Nach einem Pflegenotruf oder Inaktivität läuft eine vordefinierte Schutzzeit (EN: guard time). Bei einem Pflegenotruf sind 30 Sek., bei Inaktivität 120 Sek. definiert. In dieser Zeit kann der Notruf bzw. die Inaktivität quittiert werden, ohne Alarm auszulösen.

Der Benutzer muss sowohl im Web als auch in der Zentrale abgemeldet sein. Solange der Benutzer angemeldet ist, kann keine Zentrale mit diesem Benutzer in die App eingelernt werden.

Bei der Ersteinrichtung der Zentrale, kann es bis zu drei Minuten dauern, bis über den Webbrowser auf das Funkalarmsystem zugegriffen werden kann, da sich während dieser Zeit das SSL Zertifikat automatisch generiert.

  • Die entsprechenden Ereignisse müssen Nachrichten und Zielen zugeordnet sein. Unter Kommunikation > E-Mail prüfen, ob die Ereignissen die richtigen Nachrichten und Ziele auslösen.
  • Manchmal landen E-Mails im SPAM oder Junk E-Mail Ordner, weil der Filter manche Wörter als negatives Keyword interpretiert. E-Mails des Absenders als vertrauenswürdig hinterlegen und aus dem Spam/Junk Ordner verschieben.

Die Kommunikation erfolgt in folgender Reihenfolge:

  1. NSL Reporting
  2. E-Mail
  3. Pflegenotruf (Protokoll)
  4. SMS via GSM
  5. Sprachwählgerät
  6. SMS via PSTN

Push Notifications sind unabhängig von dieser Reihenfolge und können jederzeit abgesetzt werden.

Wenn das Ereignis Einbruchalarm das Sprachwählgerät ansteuert und der Benutzer die Zentrale innerhalb von 30s deaktiviert, dann wird das Sprachwahlgerät den Einbruchsalarm nicht kommunizieren. Es wird angenommen, dass hier ein Täuschungsalarm/Fehlalarm vorliegt.

Bei Tests daher länger als 30s warten, bis die Anlage deaktiviert wird, um eine Sprachnachricht zu erhalten.

  • Über den ABUS Server: bei Geräteinformation über den Button "Verbinden" (https-Verbindung wird noch eingerichtet, Stand 2015-03-02)
  • Durch Eingabe folgender Adresse im Webbrowser
    https://<öffentliche_IP-Adresse>:port
  • Die öffentliche IP-Adresse ist auch im ABUS Server zu finden, wenn die Zentrale dort angemeldet ist.
  • Port: ist der externe Port, den man beim Netzwerk Setup beim ABUS Server eingetragen hat. Eine entsprechende Port-Weiterleitung am Router auf 4433 muss eingerichtet sein.

Zu finden ist nur VOIP Wähler Setup unter Kommunikation-> Netzwerk. Entsprechend der eingestellten Priorität Kommunikation (Ethernet, PSTN, GSM) und wenn dieser Übertragungsweg an der Reihe ist, übermittelt die Zentrale entweder IP basiert oder klassisch analog. Ethernet -> IP basiert VoIP, PSTN und GSM -> klassisch analog.

Den Benutzernamen prüfen und ändern, sollte dieser zu kompliziert sein. (Einzustellen unter Kommunikation->Netzwerk->VoIP Wähler Setup->SIP Ben. ID.) Momentan werden nur "einfache" Benutzernamen unterstützt. z.B. bei sipgate und localphone  "1234567". Benutzernamen, die Sonderzeichen enthalten z.B. "@", werden noch nicht unterstützt.

Beispiel: Festnetz vodafone/arcor -> Sprach-Benutzername  ist "082071234567@arcor.de"  

Die Fernbedienung wurde mehr Teilbereichen zugeordnet, als an der Zentrale eingerichtet sind. Der Aktivierungsfehler wird ausgegeben, da nicht alle Teilbereiche, für die die Fernbedienung berechtigt ist, aktiviert wurden. Fernbedienungen (Benutzer) daher nur den Teilbereichen zuordnen, die auch an der Zentrale eingerichtet sind.

Um alle Informationen in allen Sprachen zu übermitteln, werden SMS, die über das GSM Netz versandt werden, auf 70 Zeichen gekürzt. Automatisiert werden die Zonennamen stark verkürzt, um Zeichen zu sparen. Um alle Infos zu transportieren, empfiehlt sich beim Anlegen folgende Maximalzeichen zu berücksichtigen: Standortnachricht (max. 30 Zeichen), Nachricht x (max. 30 Zeichen) und Zonennamen (max. 12 Zeichen).

Details dazu siehe:

http://de.wikipedia.org/wiki/Short_Message_Service#Aufbau_einer_Kurzmitteilung

(EN: http://en.wikipedia.org/wiki/Short_Message_Service#Message_size)

Wird die Störungsmeldung "Zentrale Ext DC Störung" angezeigt, kann das unter anderem folgende Ursachen haben:

 

Bei der Erstinbetriebnahme:

Werkseitig ist unter “System > Allgemeines“ sowohl die Überprüfung für die Spannungsversorgung AC als auch DC aktiviert. Somit wird bei der Erstinbetriebnahme immer eine Fehlermeldung ausgegeben, entweder „Zentrale Ext DC Störung“ oder „Zentrale Ext AC Störung“. Wird die Zentrale über AC (230 V) mit Spannung versorgt, muss die Überwachung der 13,8V DC Versorgung unter "Errichtermenü > System > Allgemeines > Störung Stromnetz > Meldung Ext DC Störung" deaktiviert werden.

 

Im laufenden Betrieb:

Die DC Spannungsversorgung ist unterbrochen, z.B. nach einem Stromausfall bei Gewitter oder wegen eines defekten Netzteils. Ist die Störung behoben (z.B. Strom wieder vorhanden), kann der Benutzer mit seinem Code die Störungsmeldung zurücksetzen.

Wird die Störungsmeldung "Zentrale Ext AC Störung" angezeigt, kann das unter anderem folgende Ursachen haben:

 

Bei der Erstinbetriebnahme:

Werkseitig ist unter “System > Allgemeines“ sowohl die Spannungsversorgung AC als auch DC aktiviert. Somit wird bei der Erstinbetriebnahme immer eine Fehlermeldung ausgegeben, entweder „Zentrale Ext DC Störung“ oder „Zentrale Ext AC Störung“. Wird die Zentrale über DC (13,8 V) mit Spannung versorgt, muss die Überwachung der 230 AC Versorgung unter "Errichtermenü > System > Allgemeines > Störung Stromnetz > Meldung Ext AC Störung" deaktiviert werden.

 

Im laufenden Betrieb:

Die AC Spannungsversorgung ist unterbrochen, z.B. nach einem Stromausfall bei Gewitter. Ist die Störung behoben (z.B. Strom wieder vorhanden), kann der Benutzer mit seinem Code die Störungsmeldung zurücksetzen.

Die Übertragung an eine NSL ist standardmäßig aktiviert und muss, wenn sie nicht benötigt wird, manuell deaktiviert werden unter „Errichtermenü > Kommunikation > NSL-Reporting > Anrufmodus > gesperrt“.

Unter „Draht Zone Art“ kann der Zonenabschluss für die verdrahteten Zonen eingestellt werden.

 

Draht Zone Arten (siehe auch Errichteranleitung S. 87, 150, 154):

  • 2-Draht FSL 2k2/4k7
  • 2-Draht FSL 1k/1k
  • 2-Draht FSL 2k/2k
  • 2-Draht FSL 4k7/4k7
  • 4-Draht CC
  • 2-Draht CC

Die Überwachung des 2. Akkus ist im Einrichtungsassistent automatisch aktiviert. Ist kein zweiter Akku angeschlossen, kann die Überwachung unter "Errichtermenü > System > Hardware > Akku 2" gesperrt werden ( Errichteranleitung S. 98).

Der Funkschlüsselschalter kann nur im Betriebsmodus 2 eingelernt und betrieben werden. ( Installationsanleitung FUBE50060 S. 11)

Die eingelernten Funkkomponenten werden erst mit dem Verlassen des Errichtermenüs gespeichert. Nach Verlassen des Errichtermenüs und erneutem Anmelden sind alle Funkkomponenten aufgelistet.

Werkseitig ist der Secvest Key für alle theoretisch möglichen Teilbereiche freigegeben. Die in der Installation nicht verwendeten Teilbereiche müssen gesondert aus der Programmierung gelöscht werden unter „Komponenten > Türschlösser > Türschloss“ ( Errichteranleitung S. 56).

Ein Benutzer kann, bis auf die Änderung des Namens und der Teilbereichs-Berechtigung, nach der initialen Anlage nicht mehr durch den Admin bearbeitet werden. Soll ein Chipschlüssel oder andere Bedienkomponenten (z.B. Notrufsender) für einen Benutzer nachträglich angelegt oder gelöscht werden, muss das mit den Zugangsdaten dieses Benutzers geschehen. Dieser Benutzer kann vom Admin aber auch gelöscht und mit den Bedienelementen neu angelegt werden. (Dies sind Anforderungen gemäß EN 50131.)

Bedienelemente für die Secvest sind:

  • Proximity-Chipschlüssel
  • Funk Fernbedienung
  • Überfallsender
  • Medizin Notrufsender
  • Pflege Notrufsender

Weitere FAQs