Erneut ein Fahrer von BORA – ARGON 18 in der Spitzengruppe vertreten

14. Etappe © BORA - ARGON 18

Die 14. Etappe hätte noch einmal eine Chance für die Sprinter sein können, dennoch bestand auf Grund der unzähligen kleinen Anstiegen die Chance, dass es wieder eine Fluchtgruppe bis zum Ziel in VILLARS-LES-DOMBES PARC DES OISEAUX schaffen kann. Für die Sprinter von BORA – ARGON 18 somit erneut eine Chance ihre Qualitäten unter Beweis zu stellen.
Von Beginn an spielte der immer noch starke Wind wieder eine große Rolle. Vielleicht war gerade das der Grund, warum die ersten 25 Kilometer gemächlich gefahren wurden und keine Attacken erfolgten.

Als erster entschloss sich Jérémy Roy (FDJ) anzugreifen, gemeinsam mit Martin Elmiger (IAM), Alex Howes (Cannondale) und CeCe (Cesare Benedetti) von BORA – ARGON 18 bildete sich eine Spitzengruppe.

Die Gruppe harmonierte von Beginn an sehr gut, der Vorsprung auf das Hauptfeld wuchs binnen weniger Kilometer auf 5 Minuten an. CeCe konnte je eine Bergwertung und eine Sprintwertung gewinnen. Doch als die Sprinterteams für eine Tempoerhöhung sorgten, verringerte sich der Vorsprung 8 Kilometer vor dem Ziel auf 30 Sekunden. CeCe verlor zu diesem Zeitpunkt leider auch den Anschluss an die Spitze. 3 Kilometer vor dem Ziel wurden dann auch die verbliebenen Ausreißer eingeholt.
Große Courage bewies Sam Bennett, der Sprinter von BORA – ARGON 18, der auf der ersten Etappe schwer gestürzt war. Zum ersten Mal fühlte er sich körperlich in der Lage wieder in den ersten Reihen mitzumischen, was dies mental bedeutet kann man von außen gar nicht richtig einordnen. In jedem Fall verdient die Leistung von Sam, der am Ende den 12. Platz belegte, größten Respekt!
Der Mann fürs Gesamtklassement, Emanuel Buchmann, kam ebenfalls mit dem Hauptfeld ins Ziel und belegte den 34.Platz.
„Bartosz und Paul haben mich heute perfekt vor dem Finale unterstützt. Shane war zu dieser Zeit immer an meinem Hinterrad. Doch gerade im Finale war es Shane der vor mir den Weg frei machte. Die Jungs haben heute einen fantastischen Job gemacht. Ich glaube ich war heute sehr mutig im Sprint. Es ist sehr hart nach einem Sturz, so wie bei mir in Belgien oder hier auf der 1. Etappe, wieder in einen Massensprint zu gehen. Es war für mich mental extrem schwer als ich ein oder zweimal von der Seite gestoßen wurde. Dadurch musste ich bremsen und verlor etwas an Geschwindigkeit, was mich 5 oder 6 Plätze kostete. Natürlich ist es einfach von außen zu sagen, dass man aggressiv sein muss, für mich war es in jedem Fall ein Meilenstein wieder dabei zu sein. Ich kann den Jungs gar nicht genug danken für ihre Unterstützung.“ – Sam Bennett