Staatliche Förderungen für mehr Sicherheit

Der Bund und manche Bundesländer fördern den Einbau von einbruchhemmenden Sicherheitsmaßnahmen in privaten Wohnräumen. Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet im Rahmen von Förderprogrammen günstige Kredite und Zuschüsse. Dazu zählen insbesondere die Förderprogramme "Altersgerecht Umbauen" oder "Altersgerechtes Haus", um sein Heim mit mechanischem und elektronischem Schutz gegen Einbruch abzusichern.  

Zudem gibt es verschiedene regionale Förderungen einzelner Länder und Städte, beispielsweise in Nordrhein-Westfalen, in Sachsen oder der Stadt Heidelberg.

Maßnahmen der KfW

Meldung vom 9. August 2018: Fördermittel für Einbruchschutz werden deutlich aufgestockt

Staat bezuschusst den Einbau von Sicherheitstechnik zum Schutz vor Einbrechern jetzt mit 65 Millionen Euro

  • Am 9. August 2018 gab die KfW bekannt, dass das Bundesbauministerium und die KfW-Bankengruppe die Fördermittel auf 65 Millionen Euro erhöhen. 
  • Auch gibt es wieder Zuschüsse für barrierereduzierende Maßnahmen in Höhe von 75 Millionen Euro.

Plus: Anträge für barrierereduzierende Maßnahmen können ab sofort wieder eingereicht werden 

Für 2018 stellt das Bundesinnenministerium 75 Millionen für barrierereduzierende Maßnahmen Euro zur Verfügung. Anträge können also auch ab sofort wieder gestellt werden. Die barrierereduzierenden Maßnahmen können mit Einbruchschutzmaßnahmen kombiniert werden. So erhöhen Eigenheimbesitzer nicht nur die Sicherheit Ihres Zuhauses, sondern können gleichzeitig eigenen vier Wände altersgerecht umbauen. 

Bitte beachten Sie: 
Stellen Sie Ihren Antrag, bevor Sie mit den Maßnahmen beginnen! 

Ab dem 15. September gilt: ab sofort 20 Prozent Zuschuss bei einbruchhemmenden Maßnahmen!

Seit dem 15. September 2017 hat die KfW den Zuschuss angehoben: Nun beträgt der Zuschusssatz von einem bis 1.000 Euro Investitionssumme 20 Prozent der förderfähigen, investierten Kosten pro Antrag. Dies lohnt sich vor allem für Mieter und Eigenheimbesitzer, die mit wenigen, effektiven Mitteln (zum Beispiel Panzerriegel und Tür- und Fenstersicherungen) Ihr Zuhause einbruchsicher machen möchten. 

Die ersten 1.000 Euro werden mit 20 Prozent Zuschuss gefördert

Hierbei gilt: Die ersten 1.000 Euro werden mit 20 Prozent Zuschuss gefördert, alle Investitionskosten darüber hinaus mit weiteren 10 Prozent. 

Gefördert werden Investitionskosten von 500 bis 15.000 Euro 

Bezuschusst werden insgesamt Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz von 500 Euro bis maximal 15.000 Euro. 

Mehr Infos auch in unserer Pressemitteilung

Zuschüsse – Stand ab 21. März 2017

  • Mindestinvestition: 500 Euro mit 20 Prozent Zuschuss 
  • Die Obergrenze für einen Zuschuss liegt bei 1.600 Euro 
  • Bis 1.000 Euro Investition: 20 Prozent Zuschuss
  • Von 1.000 Euro bis 15.000 Euro: 10 Prozent Zuschuss 
  • Online-Beantragung über das KfW-Zuschussportal

Förderfähig: Material- und Handwerkerkosten

Förderfähig sind Material- und Handwerkerkosten unter der Voraussetzung, dass die Umbauarbeiten durch ein Fachunternehmen des Handwerks durchgeführt werden.

Wichtig: Antrag vor Umsetzung einreichen

Eine nachträgliche Förderung ist nicht möglich: Reichen Sie den Antrag daher bei der KfW ein, bevor Sie mit der Umsetzung der Maßnahmen beginnen.

Tipp: Kontaktieren Sie einen Fachmann, der Ihnen bei der Auswahl der geeigneten Produkte und dem Ausfüllen der Anträge hilfreich zur Seite steht. Viele Sicherheitsfachgeschäfte haben Erfahrung mit den Förderprogrammen und können Sie kompetent unterstützen.

Tipp: Fördermittel online beantragen

Seit November 2016 können Sie die Förderzuschüsse einfach online beantragen.

Dazu müssen Sie lediglich auf das KfW-Zuschussportal gehen und sich anmelden oder registrieren. In der Regel erhalten Sie schon nach wenigen Augenblicken eine Rückmeldung, ob Sie den Zuschuss erhalten.

KfW bezuschusst Einbruchschutz-Maßnahmen bereits ab 500 Euro statt ab vormals 2000 Euro

Interessant besonders für Mieter und Eigentümer, die kleinere Absicherungen vornehmen möchten 

Am 21. März 2017 informierten das Bundesbauministerium, das Bundesinnen­ministerium und die KfW Bankengruppe in einer gemeinsamen Erklärung, dass Investitionen in den Einbruchschutz nun bereits ab einer Summe von 500 Euro gefördert werden. Damit wurde die Mindestinvestitionssumme deutlich gesenkt – sie lag bislang bei 2.000 Euro. Insgesamt stellen das Bundesbauministerium und die KfW Bankengruppe für das Jahr 2018 65 Millionen Euro an Zuschüssen für Einbruchschutz-Maßnahmen zur Verfügung (Stand: August 2018).

Die Änderungen im Überblick: 

  • Mit Wirkung zum 21. März 2017 werden Investitionen in einbruchschützende Maßnahmen bereits ab einem Volumen von 500 Euro staatlich bezuschusst
  • Die Höhe des Zuschusses beläuft sich auf 10 Prozent der investierten Summe (bis 1.000 Euro bei 20 Prozent), die Obergrenze für einen Zuschuss liegt bei 1.600 Euro
  • Mit der Senkung des Mindestbetrags von 2.000 Euro auf 500 Euro sollen vor allem jene von den Fördermaßnahmen profitieren können, die kleinere Absicherungen vornehmen möchten wie beispielsweise Mieter

Produkte, die zu den förderfähigen Maßnahmen der KfW zählen:

So erhalten Sie Kredite der KfW

Um einen Kredit bei der KfW zu bekommen, muss ein entsprechender Antrag vor Beginn der Umbaumaßnahmen bei der Hausbank gestellt werden. Diese übernimmt dann die Regelung der Kreditdetails und die Abwicklung mit der staatlichen Förderbank. Die Antragsprüfung durch die KfW dauert mindestens 4 bis 6 Wochen. Die Auszahlung erfolgt erst nach Abschluss der Maßnahmen. Genauere Informationen über Voraussetzungen und Rahmenbedingungen des Förderprogramms finden Sie auf der Themenwebsite der KfW.

Regionale Fördermöglichkeiten
Weitere Zuschussmöglichkeiten

Hinweis: Die genauen Bedingungen der jeweiligen Förderung erfahren Sie beim jeweiligen Träger. Insbesondere übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen.