Staatliche Förderungen für mehr Sicherheit

Der Bund und manche Bundesländer fördern den Einbau von einbruchhemmenden Sicherheitsmaßnahmen in privaten Wohnräumen. Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet im Rahmen von Förderprogrammen günstige Kredite und Zuschüsse. Dazu zählen insbesondere die Förderprogramme "Altersgerecht Umbauen" oder "Altersgerechtes Haus", um sein Heim mit mechanischem und elektronischem Schutz gegen Einbruch abzusichern.  

Zudem gibt es verschiedene regionale Förderungen einzelner Länder und Städte, beispielsweise in Nordrhein-Westfalen, in Sachsen oder der Stadt Heidelberg.

Maßnahmen der KfW

Ab dem 15. September gilt: ab sofort 20 Prozent Zuschuss bei einbruchhemmenden Maßnahmen!

Seit dem 15. September 2017 hat die KfW den Zuschuss angehoben: Nun beträgt der Zuschusssatz 20 Prozent der förderfähigen, investierten Kosten pro Antrag. Dies lohnt sich vor allem für Mieter und Eigenheimbesitzer, die mit wenigen, effektiven Mitteln (zum Beispiel Panzerriegel und Tür- und Fenstersicherungen) Ihr Zuhause einbruchsicher machen möchten. 

Die ersten 1.000 Euro werden mit 20 Prozent Zuschuss gefördert

Hierbei gilt: Die ersten 1.000 Euro werden mit 20 Prozent Zuschuss gefördert, alle Investitionskosten darüber hinaus mit weiteren 10 Prozent. 

Gefördert werden Investitionskosten von 500 bis 15.000 Euro 

Bezuschusst werden insgesamt Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz von 500 Euro bis maximal 15.000 Euro. 

Mehr Infos auch in unserer Pressemitteilung

Zuschussprogramm "Altersgerecht Umbauen" (455): für Fördermittel zur Verbesserung der Barrierefreiheit werden 2017 keine Anträge mehr angenommen

Ab sofort (Stand: 8. August 2017) werden von der KfW nur noch Maßnahmen im Bereich Einbruchschutz gefördert, jedoch nicht mehr zur Verbesserung der Barrierefreiheit. Förderanträge, die bereits zugesagt wurden, sind davon ausgenommen. Antragsteller können ihr Vorhaben wie geplant durchführen. 

Alle Infos dazu finden Sie auf www.kfw.de

Podcasts: Auf ein Wort mit ABUS © 123RF - brat82

Podcast: Bund vereinfacht die Bedingungen für staatliche Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen

/var/ezflow_site/storage/original/audio/afab222f0f1f466d626ec861c66a840c.mp3 Podcast: Bund vereinfacht die Bedingungen für staatliche Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen

März 2017

Es hat nicht mal neun Monate gedauert, da war der 10 Millionen-Euro-Topf leer, den der Bund im vergangenen Jahr für die Förderung von Maßnahmen zum Einbruchschutz bereitgestellt hatte. Über 40.000 Anträge von Mietern und Hausbesitzern gab es damals, vor allem ging es um Sicherheitstechnik für die Eingangstüren und Fenster.

Der Bund reagiert nun auf die enorme Nachfrage und erhöht die Fördergelder nicht nur deutlich, sondern vereinfacht auch ab sofort die Bedingungen, um gefördert zu werden.

Was das genau heißt, erklärt Sicherheitsexperte Florian Lauw von ABUS.

KfW bezuschusst Einbruchschutz-Maßnahmen bereits ab 500 Euro statt ab vormals 2000 Euro

Interessant besonders für Mieter und Eigentümer, die kleinere Absicherungen vornehmen möchten 

Am 21. März 2017 informierten das Bundesbauministerium, das Bundesinnen­ministerium und die KfW Bankengruppe in einer gemeinsamen Erklärung, dass Investitionen in den Einbruchschutz nun bereits ab einer Summe von 500 Euro gefördert werden. Damit wurde die Mindestinvestitionssumme deutlich gesenkt – sie lag bislang bei 2.000 Euro. Insgesamt stellen das Bundesbauministerium und die KfW Bankengruppe für das aktuelle Jahr 50 Millionen Euro an Zuschüssen für Einbruchschutz-Maßnahmen zur Verfügung.

Die Änderungen im Überblick: 

  • Mit Wirkung zum 21. März 2017 werden Investitionen in einbruchschützende Maßnahmen bereits ab einem Volumen von 500 Euro staatlich bezuschusst
  • Die Höhe des Zuschusses beläuft sich auf 10 Prozent der investierten Summe, die Obergrenze für einen Zuschuss liegt bei 1.500 Euro
  • Mit der Senkung des Mindestbetrags von 2.000 Euro auf 500 Euro sollen vor allem jene von den Fördermaßnahmen profitieren können, die kleinere Absicherungen vornehmen möchten wie beispielsweise Mieter

KfW verfünffacht Zuschüsse für das Jahr 2017

Für einbruchhemmende Maßnahmen im Rahmen des Förderprogramms "Altersgerecht Umbauen" stehen ab sofort 50 Millionen Euro bereit

KfW-Maßnahmen 455 und 159

Im Rahmen der Förderung „Altersgerecht Umbauen“ fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau durch zinsgünstige und langfristige Finanzierungen Maßnahmen, die Barrieren reduzieren und den Wohnkomfort steigern. Auch werden die Integration von Alarmanlagen und Eingangsüberwachung sowie die Nachrüstung mit beispielsweise Tür-Zusatzschlössern unterstützt.

Nun hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) aufgestockt: Statt bisher 10 Millionen Euro stellt es für das Jahr 2017 für Einbruchschutz 50 Millionen Euro bereit. Für die Barrierereduzierung erhöhen sich die Zuschüsse auf 75 Millionen Euro (Stand: 3. Januar 2017).

Insbesondere die Förderprogramme 455 und 159 sind hier interessant:

  • Förderprogramm 455: Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss
    Zuschussförderung im Programm Altersgerecht Umbauen für Einzelmaßnahmen Einbruchschutz in Bestandsgebäuden
    Mehr zum Förderprogramm 455
  • Förderprogramm 159: Altersgerecht Umbauen – Kredit
    Kreditförderung im Programm Altersgerecht Umbauen für die Förderung von Maßnahmen für Einbruchschutz oder Barrierereduzierung in Bestandsgebäuden
    Mehr zum Förderprogramm 159

Tipp: Fördermittel online beantragen

Seit November 2016 können Sie die Förderzuschüsse einfach online beantragen.

Dazu müssen Sie lediglich auf das KfW-Zuschussportal gehen und sich anmelden oder registrieren. In der Regel erhalten Sie schon nach wenigen Augenblicken eine Rückmeldung, ob Sie den Zuschuss erhalten.

Zuschüsse – Stand ab 21. März 2017

  • Mindestinvestition: 500 Euro
  • Die Höhe des Zuschusses: 10 Prozent der investierten Summe 
  • Die Obergrenze für einen Zuschuss liegt bei 1500 Euro 
  • 12,5 Prozent beim Standard „Altersgerechtes Haus“ (= umfangreiche barrierearme Modernisierung Ihres Wohngebäudes), maximal 6.250 Euro
  • Online-Beantragung über das KfW-Zuschussportal

Investitionszuschüsse von 50 Euro bis zu 6.250 Euro

Bei einbruchhemmenden Maßnahmen, zum Beispiel dem Einbau von Alarmanlagen und Gegensprechanlagen, dem Einbau und der Nachrüstung von einbruchhemmenden Türen sowie bei der Nachrüstung von Fenstern können Investitionszuschüsse von 50 Euro bis maximal 1.500 Euro beantragt werden.

Werden Einbruchsicherungen während eines altersgerechten Umbaus integriert, können sogar Zuschüsse bis zu 5.000 Euro beantragt werden. Wird der Förderstandard „Altersgerechtes Haus“ berücksichtigt, steigt der Maximalzuschuss sogar auf 6.250 Euro.

Förderfähig: Material- und Handwerkerkosten

Förderfähig sind Material- und Handwerkerkosten unter der Voraussetzung, dass die Umbauarbeiten durch ein Fachunternehmen des Handwerks durchgeführt werden.

Wichtig: Antrag vor Umsetzung einreichen

Eine nachträgliche Förderung ist nicht möglich: Reichen Sie den Antrag daher bei der KfW ein, bevor Sie mit der Umsetzung der Maßnahmen beginnen.

Tipp: Kontaktieren Sie einen Fachmann, der Ihnen bei der Auswahl der geeigneten Produkte und dem Ausfüllen der Anträge hilfreich zur Seite steht. Viele Sicherheitsfachgeschäfte haben Erfahrung mit den Förderprogrammen und können Sie kompetent unterstützen.

Gefördert werden u.a.

Vorteile / Vergünstigungen

  • Zinsgünstige, langfristige Finanzierung ab 1,00 % effektivem Jahreszins
  • Förderung unabhängig vom Alter
  • Sondertilgung

Mehr Informationen finden Sie auf der Website der KfW und im Merkblatt zur Förderung "Altersgerecht Umbauen".

Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz

  • Einbau einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren
  • Einbau von Nachrüstsystemen für Haus- und Wohnungseingangstüren (zum Beispiel Tür-Zusatzschlösser, Querriegel- bzw. Panzerriegelschlösser mit/ohne Sperrbügel)
  • Einbau von Fenster-Nachrüstsystemen (zum Beispiel aufschraubbare Fensterstangenschlösser, drehgehemmte Fenstergriffe, Band- bzw. Scharnierseitensicherungen, Pilzkopfverriegelungen)
  • Einbau einbruchhemmender Gitter und Rollläden
  • Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen (zum Beispiel Kamerasysteme, Panikschalter, Personenerkennung an Haus- und Wohnungstüren)
  • Baugebundene Assistenzsysteme (zum Beispiel Gegensprechanlagen, Türspione, Bewegungsmelder, Beleuchtung)

Produkte, die zu den förderfähigen Maßnahmen der KfW zählen:

Förderung "Energieeffizient Sanieren"

Erstrangiges Ziel beim energieeffizienten Sanieren sind Maßnahmen der Energieeinsparung und Minderung des CO2-Ausstoßes. Im Rahmen der Auswahl entsprechender Produkte kann auch gleichzeitig die Widerstandsklasse erhöht werden und somit die Einbruchsicherheit gesteigert werden.

Gefördert werden u.a.

  • Erneuerung sowie Einbau von Fenstern und Fenstertüren
  • Erneuerung sowie Einbau von Außentüren

ABUS Produkte

Vorteile / Vergünstigungen

  • Zinsgünstige, langfristige Finanzierung ab 1,00 % effektivem Jahreszins
  • Tilgungszuschuss (abhängig vom KfW-Effizienzhaus-Standard)
  • Sondertilgung

Mehr Informationen finden Sie auf Website der KfW und im Merkblatt zur Förderung "Energieeffizient Sanieren".

 

So erhalten Sie Kredite der KfW

Um einen Kredit bei der KfW zu bekommen, muss ein entsprechender Antrag vor Beginn der Umbaumaßnahmen bei der Hausbank gestellt werden. Diese übernimmt dann die Regelung der Kreditdetails und die Abwicklung mit der staatlichen Förderbank. Die Antragsprüfung durch die KfW dauert mindestens 4 bis 6 Wochen. Die Auszahlung erfolgt erst nach Abschluss der Maßnahmen. Genauere Informationen über Voraussetzungen und Rahmenbedingungen des Förderprogramms finden Sie auf der Themenwebsite der KfW.

Regionale Fördermöglichkeiten
Weitere Zuschussmöglichkeiten

Hinweis: Die genauen Bedingungen der jeweiligen Förderung erfahren Sie beim jeweiligen Träger. Insbesondere übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen.