Staatliche Förderungen für mehr Sicherheit

Der Bund und manche Bundesländer fördern den Einbau von einbruchhemmenden Sicherheitsmaßnahmen in privaten Wohnräumen. Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet im Rahmen von Förderprogrammen günstige Kredite und Zuschüsse. Dazu zählen insbesondere die Förderprogramme "Altersgerecht Umbauen" oder "Altersgerechtes Haus", um sein Heim mit mechanischem und elektronischem Schutz gegen Einbruch abzusichern.  

Zudem gibt es verschiedene regionale Förderungen einzelner Länder und Städte, beispielsweise in Nordrhein-Westfalen, in Sachsen oder der Stadt Heidelberg.

Podcast: Zuschüsse vom Staat sichern!

30 Millionen Euro plant der Staat insgesamt in den nächsten drei Jahren für die Sicherheit der deutschen Bundesbürger ein – in Form von Zuschüssen zur Einbruchsicherheit. Wie Sie diese erhalten, erfahren Sie im Podcast!

Flyer: KfW-Förderung

Der praktische Ratgeber durch den KfW-Förderungsdschungel – jetzt den Prospekt downloaden! © ABUS

Praktische Tipps, übersichtlich aufbereitet: Unser Flyer zeigt Ihnen, welche KfW-Förderung für Sie in Frage kommen kann.

Zum Prospekt

Bundesweite Förderungen der KfW

Einbruchhemmende Maßnahmen im Rahmen des Förderprogramms "Altersgerecht Umbauen"

KfW-Maßnahmen 455 und 159

Im Rahmen der Förderung „Altersgerecht Umbauen“ fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau durch zinsgünstige und langfristige Finanzierungen Maßnahmen, die Barrieren reduzieren und den Wohnkomfort steigern. Auch werden die Integration von Alarmanlagen und Eingangsüberwachung sowie die Nachrüstung mit beispielsweise Tür-Zusatzschlössern unterstützt. Hierfür stellt das Bundesbauministerium im Zeitraum von 2015 bis 2017 jährlich 10 Millionen Euro bereit. Insbesondere zwei Förderprogramme sind hier interessant:

  • Förderprogramm 455: Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss
    Zuschussförderung im Programm Altersgerecht Umbauen für Einzelmaßnahmen Einbruchschutz in Bestandsgebäuden
    Mehr zum Förderprogramm 455
  • Förderprogramm 159: Altersgerecht Umbauen – Kredit
    Kreditförderung im Programm Altersgerecht Umbauen für die Förderung von Maßnahmen für Einbruchschutz oder Barrierereduzierung in Bestandsgebäuden
    Mehr zum Förderprogramm 159

Hinweis: weiterhin Zuschüsse für die Programme 455 und 159

Für das Jahr 2016 sind die Mittel des Bundes für barrierereduzierende Maßnahmen sowie Kombianträgen Barrierereduzierung und Einbruchschutz aufgebraucht. Eine Zusage für diese Zuschüsse kann daher nicht mehr erfolgen. Das betrifft zum Teil auch die Förderprogramme 455 und das dazugehörige Produkt 159.

Aber: Der Kabinettsentwurf für 2017 sieht für das Förderprogramm 455 Zuschüsse von rund 50 Millionen Euro vor. Den Antrag auf den Zuschuss bewilligt die KfW daher dennoch unter Vorbehalt. 

Zur KfW-News "Mittel für barrierereduzierende Maßnahmen aufgebraucht"

KfW-Förderbarometer Einbruchschutz © Grafik & Animation: ABUS // Quelle: Kreditanstalt für Wiederaufbau

Zuschüsse:

  • Mindestinvestition: 2.000 Euro
  • 10 Prozent der förderfähigen Investitionskosten bei Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz, maximal 1.500 Euro
  • 12,5 Prozent beim Standard „Altersgerechtes Haus“ (= umfangreiche barrierearme Modernisierung Ihres Wohngebäudes), maximal 6.250 Euro
  • Zuschüsse: mindestens 200 Euro bis maximal 6.250 Euro (für den Standard „Altersgerechtes Haus“)

Investitionszuschüsse von 200 Euro bis zu 6.250 Euro

Bei einbruchhemmenden Maßnahmen, zum Beispiel dem Einbau von Alarmanlagen und Gegensprechanlagen, dem Einbau und der Nachrüstung von einbruchhemmenden Türen sowie bei der Nachrüstung von Fenstern können Investitionszuschüsse von 200 Euro bis maximal 1.500 Euro beantragt werden.

Werden Einbruchsicherungen während eines altersgerechten Umbaus integriert, können sogar Zuschüsse bis zu 5.000 Euro beantragt werden. Wird der Förderstandard „Altersgerechtes Haus“ berücksichtigt, steigt der Maximalzuschuss sogar auf 6.250 Euro.

Förderfähig: Material- und Handwerkerkosten

Förderfähig sind Material- und Handwerkerkosten unter der Voraussetzung, dass die Umbauarbeiten durch ein Fachunternehmen des Handwerks durchgeführt werden.

Gefördert werden u.a.

Vorteile / Vergünstigungen

  • Zinsgünstige, langfristige Finanzierung ab 1,00 % effektivem Jahreszins
  • Förderung unabhängig vom Alter
  • Sondertilgung

Mehr Informationen finden Sie auf der Website der KfW und im Merkblatt zur Förderung "Altersgerecht Umbauen".

Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz

  • Einbau einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren
  • Einbau von Nachrüstsystemen für Haus- und Wohnungseingangstüren (zum Beispiel Tür-Zusatzschlösser, Querriegel- bzw. Panzerriegelschlösser mit/ohne Sperrbügel)
  • Einbau von Fenster-Nachrüstsystemen (zum Beispiel aufschraubbare Fensterstangenschlösser, drehgehemmte Fenstergriffe, Band- bzw. Scharnierseitensicherungen, Pilzkopfverriegelungen)
  • Einbau einbruchhemmender Gitter und Rollläden
  • Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen (zum Beispiel Kamerasysteme, Panikschalter, Personenerkennung an Haus- und Wohnungstüren)
  • Baugebundene Assistenzsysteme (zum Beispiel Gegensprechanlagen, Türspione, Bewegungsmelder, Beleuchtung)

ABUS Produkte mit diesem Siegel sind KfW-förderfähig

Welche ABUS-Produkte werden von der KfW gefördert? Die Übersicht:

Förderung "Energieeffizient Sanieren"

Erstrangiges Ziel beim energieeffizienten Sanieren sind Maßnahmen der Energieeinsparung und Minderung des CO2-Ausstoßes. Im Rahmen der Auswahl entsprechender Produkte kann auch gleichzeitig die Widerstandsklasse erhöht werden und somit die Einbruchsicherheit gesteigert werden.

Gefördert werden u.a.

  • Erneuerung sowie Einbau von Fenstern und Fenstertüren
  • Erneuerung sowie Einbau von Außentüren

ABUS Produkte

Vorteile / Vergünstigungen

  • Zinsgünstige, langfristige Finanzierung ab 1,00 % effektivem Jahreszins
  • Tilgungszuschuss (abhängig vom KfW-Effizienzhaus-Standard)
  • Sondertilgung

Mehr Informationen finden Sie auf Website der KfW und im Merkblatt zur Förderung "Energieeffizient Sanieren".

 

So erhalten Sie Förderungen der KfW

Um einen Kredit bei der KfW zu bekommen, muss ein entsprechender Antrag vor Beginn der Umbaumaßnahmen bei der Hausbank gestellt werden. Diese übernimmt dann die Regelung der Kreditdetails und die Abwicklung mit der staatlichen Förderbank. Die Antragsprüfung durch die KfW dauert mindestens 4 bis 6 Wochen. Die Auszahlung erfolgt erst nach Abschluss der Maßnahmen. Genauere Informationen über Voraussetzungen und Rahmenbedingungen des Förderprogramms finden Sie auf der Themenwebsite der KfW.

Regionale Fördermöglichkeiten
Weitere Zuschussmöglichkeiten

Hinweis: Die genauen Bedingungen der jeweiligen Förderung erfahren Sie beim jeweiligen Träger. Insbesondere übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen.