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    Brandschutz Ratgeber Rauchmelder Check

    Rauchmelder können echte Lebensretter sein. Erfahren Sie, wo sie installiert werden und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

    In diesem Teil unseres ABUS Brandschutz Ratgebers finden Sie Antworten auf folgende Fragen: 

    Es gibt viele Rauchwarnmelder – doch wo liegen die Unterschiede? Und welcher Rauchmelder ist der richtige für Sie? Hier ein kleiner Überblick:

    Optische Rauchwarnmelder  lösen Alarm aus, sobald Rauch in die Messkammer eindringt und der optische Sensor das an den Rauchpartikeln gestreute Licht der inliegenden LED registriert. Einige Modelle unserer PREFIRA-Reihe verfügen sogar über zwei Detektions-LEDs zur präzisen Raucherkennung. Ideal für Kinderzimmer, Schlafzimmer, Wohnräume und Flure – also für die typischen von der Rauchwarnmelderpflicht erfassten Bereiche. Für Küche und Bad sind sie dagegen meist ungeeignet, da Wasser- und Kochdampf Fehlalarme auslösen können. Mehr zum PREFIRA SLIM mit zwei Infrarot-LEDs und dreifacher Fehlalarmreduzierung

    Hitzewarnmelder  sind die Brandschutzmelder für Küche, Bad und Keller. Sie analysieren die Temperaturveränderungen im Raum und schlagen daher erst Alarm, sobald eine kritische Temperaturgrenze erreicht ist. Dampf, Dunst und Staub lösen bei dieser Messmethode keine Fehlalarme aus. Entdecken Sie den Hitzemelder PREVARO 10

    Neben Stand-Alone-Rauchmeldern, die nicht miteinander vernetzt sind, gibt es miteinander vernetzte  Funk-Rauchmelder : Löst ein Rauchmelder oder Hitzemelder einen Alarm aus, springt auch bei allen anderen, die sich in Funkreichweite befinden, der Alarm an. Wer in einer großen Wohnung oder einem Haus lebt, bemerkt so die Brandgefahr – egal, in welchem Raum er sich befindet.  Mehr zum Funk-Rauchmelder PREFIRA CONNECT sowie zum Funk-Hitzemelder PREVARO CONNECT. Übrigens: PREFIRA CONNECT und PREVARO CONNECT lassen sich auch untereinander vernetzen.

    Smarte Rauchmelder funktionieren Stand-Alone, lassen sich jedoch in Smart-Home-Systeme einbinden und können bei Alarm auch Push-Nachrichten auf Ihr Smartphone senden. So sind sie überall und jederzeit informiert, sollte der Melder Rauch bei Ihnen zu Hause erkennen. Erfahren Sie mehr zum PREFIRA SMART

    Besonderen Komfort bieten smarte Funk-Rauchmelder als Bestandteil einer Alarmanlage : Unser Smartvest Pro Funk-Rauchmelder mit Hitzewarnfunktion kann mit der Alarmanlage Smartvest Pro gekoppelt werden. Bei Brandrauch oder einem ungewöhnlichen Temperaturanstieg warnt der Alarmton über alle Funkrauchmelder, die im Netzwerk integriert sind und über die Smartvest Pro Zentrale – eine Push-Mitteilung per App oder E-Mail informiert Sie auch unterwegs über die Rauchentwicklung.

    Entdecken Sie Rauchmelder von ABUS © ABUS

    Normen & Prüfzeichen: Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Rauchwarnmelder mindestens der Produktnorm DIN EN 14604 entspricht. Zusätzliche Orientierung bieten Prüfzeichen unabhängiger Prüfinstitute wie VdS, TÜV oder dem KRIWAN Testzentrum. Hier werden die Rauchmelder nach definierten Verfahren geprüft und zertifiziert. 

    Bei Hitzemeldern ist das Kitemark-Prüfzeichen der British Standards Institution (BSI) ein guter Orientierungspunkt. Als Mindestanforderung sollte ein Hitzemelder die Norm BS 5446-2 erfüllen.

    Qualitätslabel Q: Das unabhängige Q-Label garantiert besondere Langlebigkeit, erhöhte Sicherheit und mehr Bedienkomfort durch erweiterte Prüfkriterien für die fest verbaute Batterie mit mindestens zehn Jahren Lebensdauer, die Verarbeitungsqualität, weniger Fehlalarme und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen.

    Funktionen: Die Stiftung Warentest prüft Rauchmelder nach folgenden Kriterien (Gewichtung absteigend): Zuverlässigkeit des Alarms, Alarmlautstärke, Handhabung, Robustheit und Deklaration. Diese Kriterien können Ihnen als Hilfestellung beim Kauf dienen: Ihre Rauchmelder sollten mit einem lauten Warnton von mindestens 85 Dezibel ausgestattet, einfach zu handhaben und zuverlässig sein. Empfehlenswerte Geräte verfügen zudem über eine Warnfunktion, wenn die Batterie nachlässt. Eine Prüftaste für regelmäßige Funktionstests hilft Ihnen bei der Wartung der Melder.


    Schaubild mit folgendem Inhalt: Rauchmelder als Mindestschutz in Flur, Schlafzimmer, Kinderzimmer. Rauchmelder als erweiterter Schutz in Wohnzimmer und Büro. Hitzewarnmelder in Bad, Küche, Dachboden, Keller und Garage.
    • Montieren Sie die Brandmelder mittig im Raum an der Decke – maximale Raumhöhe 6 m.
    • Der Abstand zur Wand sollte mindestens 60 cm betragen. 
    • Bringen Sie Rauchmelder waagerecht an.
    • Ein Rauchmelder erfasst maximal 60 m² Fläche. Achten Sie auf eine ausreichende Anzahl an Geräten. 
    • Die Rauchmelderpflicht in allen Bundesländern schreibt Brandmelder in folgenden Räumen vor: Kinderzimmer, Schlafzimmer, Flure. Wir empfehlen Ihnen zusätzlich die Montage in Heizungsräumen, Wohnzimmern oder weiteren Räumen mit Elektrogeräten. 
    • Für Räume mit starker Zugluft oder mit viel Staub, Dunst bzw. Dampf in der Umgebungsluft (Luftschächte, Dachspitzen, Bad, Küche und Werkstatt) eignen sich Hitzemelder.
    • Bitte halten Sie sich immer an die Informationen der Bedienungsanleitung des jeweiligen Brandmelder-Modells.

    Viele Rauchmelder verfügen über eine Prüftaste. Wenn Sie diesen Knopf drücken, sollte ein lautes Piepen ertönen – so testen Sie bei einigen Modellen, ob der Brandmelder funktionsfähig ist. Testen Sie den Melder mindestens einmal im Monat mit der Prüftaste auf seine Funktionsfähigkeit.

    Mann drückt Taste auf dem PREFIRA 10 Rauchmelder an der Decke © ABUS

    Zudem können Sie im Falle eines Fehlalarms den Rauchmelder mit der Prüftaste stumm schalten. Fehlalarme sind allerdings oft ein Hinweis auf Verschmutzung der Rauchkammer durch Staub, Insekten oder Schmutz. Saugen Sie den Staub regelmäßig, mindestens zweimal im Jahr, von außen mit einem Staubsauger ab. Ebenso von außen können Sie ihre Rauchmelder einmal im Monat mit einem trockenen Staubtuch abwischen. Für genaue Informationen zu Ihrem Rauchmelder-Modell schauen Sie in die Bedienungsanleitung.

    Unsere PREFIRA-Rauchmelder sind übrigens mit Insektenschutzgitter und automatischer Staubanpassung zur optimierten Vermeidung von Fehlalarmen ausgestattet. Zusätzlich lässt sich die großflächige Prüftaste einfach bedienen – auch mit einem Stab oder Besenstiel komfortabel zu erreichen. Hier finden Sie unsere Melder im Überblick: Rauch- und Hitzemelder von ABUS.

    Die Rauchmelderpflicht in allen Bundesländern legt außerdem fest, dass Rauchwarnmelder einmal jährlich gewartet werden müssen. Wer dafür zuständig ist, erfahren Sie in unserem ABUS Check zur Rauchmelderpflicht

    Schritt 1 ©ABUS

    Es gibt Rauchmelder mit fest verbauten und Rauchmelder mit austauschbaren Batterien. Bei festverbauten Batterien ist die Batterielebensdauer gleichzeitig die Lebensdauer des Melders. Warnt der Melder also vor niedrigem Batteriestand, sollten Sie ihn entsorgen. In den meisten Fällen haben die festverbauten Batterien eine Lebensdauer von zehn Jahren. Da die kleinen Lebensretter nach zehn Jahren verpflichtend ausgetauscht werden müssen, stimmt in der Regel die Batterie-Lebensdauer mit der Rauchmelder-Lebensdauer überein.

    Melder mit austauschbaren Batterien sind in der Anschaffung oft günstiger, können aber wartungsintensiver sein. Je nachdem wie lang die Batterien halten, müssen Sie in regelmäßigen Abständen neue Batterien beschaffen und diese austauschen.


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