Kriminalstatistik
Wohnungseinbrüche bleiben auf hohem Niveau – Dunkelfeld vermutlich größer
Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) erfasst nur angezeigte Fälle. Gerade beim Wohnungseinbruch ist jedoch von einer höheren tatsächlichen Zahl auszugehen. Für 2025 werden 82.920 Fälle registriert – ein Anstieg um 5,7 % gegenüber dem Vorjahr. Über ein Drittel davon sind Tageswohnungseinbrüche, bei denen Täter gezielt die Abwesenheit der Bewohner ausnutzen.
Prävention wirkt – viele Einbrüche scheitern
Gleichzeitig zeigt die Statistik: 44,9 % der Einbrüche bleiben im Versuchsstadium. Täter brechen häufig ab, wenn sie auf Sicherungsmaßnahmen treffen. Einbruchschutz reduziert somit nicht nur das Risiko materieller Schäden, sondern trägt auch dazu bei, das Sicherheitsgefühl im eigenen Zuhause nachhaltig zu stärken.